Gekommen, um zu bleiben!

Wie sinnvolles Employer Branding Menschen und Unternehmen langfristig verbindet.

Von Claudia - Head of Strategy

Gibt es das eine Employer Branding? Sicher nicht. Denn jedes Unternehmen verkörpert etwas anders – entsprechend vielfältig ist demnach auch die Vermittlung. Wenn eine Arbeitgeber-Marke zum Leben erweckt werden soll, dann ist eines wichtig: Perspektivenwechsel. Den diesen braucht es, um die vielen Facetten eines Unternehmens in den Blick nehmen und herausarbeiten zu können. Nur so lässt sich eine individuelle, authentische Strategie und ein klares Ziel formulieren – für alle Ebenen der Kommunikation. Klar, das ist manchmal mit viel Zeit verbunden. Doch es lohnt sich, genau hinzusehen, persönliche Gespräche zu führen und strategisch vorzugehen. Denn so gelingt es, ein Bewusstsein für die Marken-DNA zu schaffen und Botschaften von innen heraus wirksam nach außen zu kommunizieren. Das Ergebnis? Es werden sich genau die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesprochen fühlen, die das passende Mindset mitbringen.  

Openminded zum richtigen Mindset

Nahtlos abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zwischen HR und Marketing anstelle von Silo-Denken: Das steht bei der Entwicklung einer wirkungsvollen authentischen Arbeitgeber-Marke und einem passgenauen Corporate Branding im Vordergrund. Hier schaffen wir als Marken- und Marketing-Agentur schonungslose Klarheit und inspirierendes Teamwork. 

Wenn es um Jobsuche und Karriereplanung geht, sieht man einmal mehr, dass Kommunikation eine subjektive Angelegenheit ist. Jeder versteht etwas anderes unter Erfolg sowie wert- und sinnvoller Arbeit. Bei der Ausarbeitung von Markenbotschaften ist es deshalb unerlässlich, mit offenen Augen und Ohren die vielfältigen Umfeldbedingungen zu berücksichtigen. Das gilt gegenüber den (potenziellen) Mitarbeiter*innen ebenso wie in Bezug auf Kommunikationskanäle: Stellenanzeigen in Jobportalen sind inhaltlich anders anzulegen als Recruiting Anzeigen, die beim Lesen von Fachartikeln im Netz aufpoppen.

Integrierte Kommunikation als Beschleuniger

Die Komplexität in diesem Zusammenhang kann nur durch ein optimiertes Zusammenspiel der Kommunikationskanäle und Unternehmensbereiche funktionieren, die wie verschiedene Instrumente in einem Musikstück orchestriert werden. Trotz Dezentralität ist ein Gleichklang möglich. Und notwendig! Denn nichts ist fürs employer branding schlimmer, als wenn die Kommunikation über verschiedene Kanäle (nach innen und außen) undifferenziert und unabgestimmt ist. 

Mut zur Lücke

Natürlich bringen Inserate, Citylights und Straßenbahn-Beklebungen Sichtbarkeit. Wirklich wertvoll, weil langfristig wirksam sind Taten. „Tu Gutes und sprich darüber“ gilt auch fürs Employer Branding. Denn der War of Talents ist auch ein Fight for Benefits: Bei ähnlichen Jobangeboten entscheiden viele KandidatInnen schließlich auf Basis der sozialen Mehrwerte, die der künftige Arbeitgeber bietet. Lieblose Social-Benefits-Listen sind das eine. Spürbar und durchgängig über alle Kanäle den Spirit zu kommunizieren: Das unterscheidet eine gute von der besseren Employer Branding Kommunikation. Denn nur so können künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herausfinden, ob ihr Wertesystem tatsächlich mit dem des Unternehmens matcht. 

Kick the Buzz Words

Und dafür braucht es mehr als „nur“ Kommunikations- und Marketingexperten, sondern das gesamte Unternehmen und die Mitarbeiter selbst. Ein Beispiel: Sind junge, dynamische Stellenausschreibungen per du formuliert und wird man dann beim Bewerbungsgespräch steif und distanziert gesiezt, zeigt sich schnell, dass Schein und Sein weit auseinanderliegen. Es geht eben nicht nur darum „job fit“ zu sein, sondern auch „social fit“. Denn spätestens beim ersten persönlichen Gespräch werden leere Floskeln sowieso enttarnt. Also besser gleich darauf verzichten und statt auf Marketing-Tricks auf Authentizität setzen! 

Was Employer Branding Expert*innen tun können

Wir machen Unternehmens-Spirit erlebbar, indem wir die DNA herausfiltern und aufzeigen, wie das Unternehmen tickt, was es zu bieten hat und wodurch es sich von anderen abhebt. Die intensive Auseinandersetzung liefert so viel Material, dass wir nicht in die Verlegenheit kommen, leere Floskeln und Füllwörter verwenden zu müssen, um eine Kampagne zu bespielen. Daraus leiten wir eine Strategie und konkrete Maßnahmen für alle Kanäle ab. Kompromisslos, ganz im Sinne der Marke und ihrer Menschen. 

Checkliste: Daran erkennen Sie „echtes“ Employer Branding? 

  • Sind Aussagen und die Vision dahinter verständlich? 
  • Sind die Storys authentisch?
  • Ist ein roter Faden in allen Medien und Kanälen erkennbar?
  • Ist klar, welchen Nutzen und Mehrwert das Unternehmen liefert? 
  • Werden Versprechen gehalten? 

Genau da gilt es anzudocken!

Kurzum, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Hauptrolle überlassen! Das sind die Zutaten, die es braucht, um im Einheitsbrei der Kommunikationsflut herauszustechen und im "war of talents" bestehen zu können.

Kommunikation des Nutzenversprechens nach Innen wie nach Außen Kommunikation des Nutzenversprechens nach Innen wie nach Außen

Und die richtig guten Kommunikations-Köche verleihen im 3. Schritt dem Ganzen dann noch mit der richtigen Mitarbeiter-Kommunikation das gewisse Etwas. Mehr darüber hier zum Thema “Markenführung und integrierte Kommunikation” oder gleich in unserem Reason-Why Workshop.

Lust gleich auf die Praxis? Mit den Mitarbeiter-Storys der besonderen Art mit unserem Kunden EREMA Group und der kürzlich gelaunchten Employer Branding Kampagne "Because I care". Auch im Artikel von Die Macher zum Sonderthema Arbeitgebermarke kann nachgelesen werden, wie die Entwicklung einer wirkungsvollen Marke bei uns funktioniert.


Employer Branding. Echt am erfolgreichsten.


Damit beim Employer-Branding auch alle wichtigen Punkte berücksichtigt sind: Hier eine Checkliste.

Denn es gilt:

Menschen denken in Bildern und Marken brauchen ein Gesicht.

Wir sollen uns melden? Gerne. Bei wem?